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Methusalem der Tierwelt

Der älteste Lipizzanerhengst der LIF (Lipizzan International Federation) wird 40 Jahre alt – umgerechnet in Menschenjahre also weit über 120.
Ein Artikel von Natalie Zettl

Neapolitano Nima I. lautet der klingende Name des tierischen Jubilars, über den sogar ein Buch veröffentlicht wurde: Autor Rudolf Kuzmicki würdigt in seinem Werk „Neapolitano Nima I. – Der weiße Diamant“ Eleganz, Intelligenz und nicht zuletzt das beeindruckende Können des Lipizzanerhengstes.

Ruhestand in Würde

Erik Klissenbauer, Hengst Neapolitano Nima I. und Sonja Klima. Foto: Robert Cescutti.

Neapolitano Nima I. erblickte am 11. April 1979 das Licht der Welt und war viele Jahre lang der Star der Spanischen Hofreitschule. Er begeisterte Menschen auf der ganzen Welt mit seinen einzigartigen Levaden – so wird in Fachkreisen das kontrollierte Erheben des Pferdes auf die Hinterbeine genannt. Seit 14 Jahren genießt der weiße Hengst nunmehr seinen wohlverdienten Ruhestand in seiner alten Heimat Piber. Geschäftsführerin Sonja Klima: „Dieses wunderbare Buch von Rudi Kuzmicki brachte mich auf die Idee, eine Seniorenresidenz für unsere Pensionshengste hier in Piber zu errichten. Die Hengste, die hier aufgewachsen sind, kehren somit zu ihrer Geburtsstätte und ihren Wurzeln zurück und können in der schönsten Umgebung, die wir ihnen anbieten können, noch wunderbare Jahre genießen.“ Auch Erik Klissenbauer, Geschäftsführer der Lipizzaner-Zucht in Piber, freut sich über Rudolf Kuzmickis Werk: „Wir sind stolz darauf und dankbar, dass mit Neapolitano Nima der älteste Lipizzanerhengst der Welt aus unserer Zucht kommt und freuen uns, dass er durch dieses Buch zu Ehren seines 40. Geburtstags eine ihm zustehende Würdigung erfährt.“

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