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Kinder brauchen Vorbilder!

Eine Kolumne der FH Salzburg
Sandra Lagler, BA, Mitarbeiterin des Studiengangs Informationstechnik & System-Management und Masterstudentin Soziale Innovation
Mag.a Ruth Mayr, Leiterin der Kompass Mädchenberatung und Mitarbeiterin der MINT-Koordinationsstelle

Sandra Lagler und Ruth Mayr Fotos: FH Salzburg

Von Geburt an werden wir in unserem Handeln und Denken von unseren Eltern, Großeltern oder Geschwistern beeinflusst. Sie tragen dazu bei, wie und wohin wir uns entwickeln. Dies ist ein natürlicher Prozess, denn Kinder suchen Menschen, an denen sie sich orientieren können. So lernen sie, wie man auf bestimmte Erlebnisse reagiert und wie man sich verhält.

Frühe Vorbilder prägen auch unsere Annahmen von der Berufswelt. Sie bestimmen mit, welche Ausbildungen wir uns vorstellen können. Dabei haben Alltagshandlungen große Wirkung: Wer flickt den platten Fahrradreifen? Wer verarztet das aufgeschlagene Knie? Mädchen und Buben, die beide Elternteile als fürsorglich UND technisch kompetent erleben, gehen offener in ihre
Berufswahl und lassen sich dabei weniger von Rollenklischees beeinflussen. Fehlen (positive) Bilder in einem Bereich, entscheiden wir uns eher nicht dafür.

Foto: Kompass Mädchenberatung

Foto: Kompass Mädchenberatung

Kinder finden ihre Vorbilder aber auch außerhalb der Familie – im Freundeskreis, in Filmen oder Serien, in Sozialen Netzwerken oder bei Veranstaltungen. Dies hat positive Auswirkungen auf ihr Selbstbewusstsein und ihr Vertrauen in sich selbst, denn diese „Role Models“ zeigen, wie und was alles möglich sein kann. Sie motivieren Kinder Dinge auszuprobieren, sich eigenständig Wissen anzueignen und so ihren eigenen Weg zu finden. Dazu gibt es in Salzburg eine Vielzahl an Aktivitäten – gerade im technischen Bereich: Die Society of Women Engineers an der FH Salzburg vernetzt z.B. Schülerinnen mit IT-Studentinnen und Frauen in der Technik. MINT Salzburg bietet einen Überblick über alle Veranstaltungen und stellt junge Menschen vor, die ihre Begeisterung für Technik & IT in konkreten Projekten einsetzen und damit Zukunft gestalten. Das Finale des 24-Stunden-Robotik-Hackathons „Robothon“ der FH Salzburg am Samstag, 13. April, ist weiters eine ideale und kostenlose Möglichkeit, um in die Welt der Robotik einzutauchen und dort hautnah Meister ihres Faches zu erleben.

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